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Kategorie: Allgemein

INNOspace® Jahreskonferenz 2022 am 06.09.2022 in Bonn

Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR und die EurA AG laden zur ersten netzwerkübergreifenden INNOspace Jahreskonferenz 2022 am 6. September 2022 nach Bonn ins Gustav-Stresemann-Institut e.V. (Europäische Tagungs- und Bildungsstätte, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn) ein. Getreu dem Motto „Innovation durch Kooperation“ wird es, neben den Keynotes und Vorträgen am Vormittag, genügend Zeit am Nachmittag für Vernetzungen und zur Entwicklung neuer Projektideen geben.

Beginn: 09:00 Uhr mit der Registrierung

Ab 10:00h: offizielle Begrüßung durch Herrn Dr. Walther Pelzer, Mitglied des Vorstandes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Anschließend Keynotes, gehalten durch:

  • Herr Dr. Stefan Kaufmann, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
  • Herr Stephan Becker Sonnenschein, Founder & Head of Project, Global Food Summit
  • Herr Prof. Dr. Michelangelo Canzoneri, Global Head of Digital & Data, Merck KGaA

Weitere Beiträge:

  • Frau Prof. Dr. Stefanie Bröring, Lehrstuhl Entrepreneurship und innovative Geschäftsmodelle, Ruhr-Universität Bochum
  • Frau Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation & Neue Märkte der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.

Im Rahmen der Gongshow werden sechs erfolgreiche Innovations und Transferprojekte aus den Netzwerken vorgestellt.

Während des Mittagsessens und des Forums bleibt genügend Zeit, um sich mit anderen Teilnehmenden der Konferenz aus den verschiedenen INNOspace-Netzwerken auszutauschen. Gerne können Sie für das Forum Exponate und Ausstellungsstücke mitbringen, um Ihre Einrichtung zu repräsentieren. Bei Interesse an einer Teilnahme am Forum, können Sie uns direkt kontaktieren oder dies bei der Anmeldung angeben.

Im Anschluss an das Forum folgen drei parallele, moderierte, branchen- und netzwerkübergreifende Workshops. Wir bitten Sie darum, bei der Anmeldung unverbindlich anzugeben, an welchem Workshop Sie gerne teilnehmen möchten. Die Themen der Workshops sind folgende:

Workshop 1: Antriebe, Energie und Wasserstoff, Space2Motion, Space2Agriculture
Workshop 2: Car2Health, Space2Motion, Space2Health
Workshop 3: Lebensmittelhygiene & -sicherheit, Spade2Agriculture, Space2Health

Nach dem „Resümee & Ausblick“ durch Frau Dr. Franziska Zeitler gegen 16:45 Uhr, laden wir Sie herzlich ein die Konferenz mit uns gemeinsam ausklingen zu lassen.

Das finale Programm mit Informationen zu den Referierenden, der Gongshow und den Workshops entnehmen Sie bitte der Agenda Innospace-Konferenz 2022.

Eine Registrierung zur INNOspace Jahreskonferenz ist bis zum 1. September möglich und erfolgt über die folgende Website: www.innospace-konferenz.de

 

Für weitere Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

  • Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation & Neue Märkte, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR
  • Johannes Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Niederlassung Aachen, EurA AG

Sie erreichen uns unter support@innospace-konferenz.de oder kontaktieren Sie die Netzwerkmanager/-innen Ihres INNOspace-Netzwerks.

 

ILA 2022: ASP präsentiert die SPICA-virtus PPU

Berlin, 23.06.2022.
ASP präsentiert im Rahmen der ILA 2022 die Markteinführung der neue SPICA-virtus Propulsion Power Unit. Um eine Antwort auf die Marktanforderungen nach einer Thruster-unabhängigen und technologisch innovativen PPU zu geben, haben wir einen hohen Digitalisierungsgrad und neuartige GaN Komponenten zum Einsatz gebracht, so Geschäftsführer Dr. Reiner Strobel: „Das Digitalkonzept unterstützt außerdem das Umschalten von Betriebsmodi wie „Orbit Raising“ und „Station Keeping“; außerdem haben wir den gesamten Abgleich-, Inbetriebnahme- und Testprozess weitestgehend automatisiert, um den Anspruch an Wirtschaftlichkeit deutlich zu unterstützen.“ Mit Anpassungen des Building-Block Designansatzes lassen sich auch andere Thruster-Typen betreiben.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und stellen Interessierten Kunden über das Anfrageformular unter www.spica-ppu.de gerne weitere Informationen zur Verfügung.

ESA’s Industry Space Days 28. und 29. September 2022: Anmeldung geöffnet

Das ESA SME Office teilt mit, daß ab sofort die Registrierung für Teilnehmer an den Industry Space Days 2022 in ESTEC, Noordwijk am 28. und 29. September 2022 möglich ist.

Zur Event-Seite ISD 2022

Die Industry Space Days bieten hervorragende Möglichkeiten, direkt von ESA-Experten Informationen in Vorträgen oder persönlcihen Gespräch zu erhalten, mit Akteuren der europäischen Raumfahrt zusammen zu kommen und neue, potentielle Partner für Projekte zu treffen.

Die Registrierungsplattform gibt den Teilnehmern ein Planungswerkzeug, um B2B-Gespräche in der Dauer von 20 Minuten anzufragen und zu terminieren, entweder an Tischen oder an den Ständen der jeweiligen Aussteller.

Für eine Industrieausstellung stehen 150 kostenpflichtige Stände zum Preis von 800EUR zur Verfügung.

Ein breit gefächertes Konferenzprogramm bildet den Rahmen für die zwei intensiven und informativen Tage in ESTEC.

Kontakt Information:

PROXIMUMGROUP

Ansprechpartner: Carmen Timon
E-Mail: info@industryspacedays.com
Telefon: +33 1 706 146 885 / +31 628 266 035
https://isd.esa.int/

AKRK: Umfrage der Arbeitsgruppe Kostensteigerung bis 30.04.2022

In der gestrigen (13.04.2022) 85. Mitgliedersitzung des Arbeitskreises Raumfahrt KMU am DLR (AKRK) wurde angekündigt, daß eine Umfrage im Zusammenhang mit Kostensteigerungen in laufenden Raumfahrt-Projekten bei KMU und Start-ups vorbereitet und gestartet wurde.

Ziel ist es, bis zum 30. April 2022 möglichst zahlreiche Antworten auf die relevanten Fragen zu bekommen, sodass dann entsprechend fundierte Auswertungen erstellt und Analysen erarbeitet werden können.

Die Ergebnisse werden in der nächsten AKRK-Mitgliedersitzung dem Plenum und der DLR Raumfahrtagentur präsentiert. Darüber hinaus  werden konkrete Vorschläge ausgearbeitet, wie in Zukunft derartige Kostensteigerungen während laufender Projekte bzw. bei zukünftigen Angeboten abgefangen bzw. abgemildert werden können.

Interessierte KMU und Start-ups wenden sich bitte an Matthias Krödel.

Kontakt Information

ECM – Engineered Ceramic Materials GmbH

Ansprechpartner: Matthias Krödel, Managing Director
E-Mail: kroedelm@ecm-ceramic.de
Telefon: +49 8123 991833-11
http://www.cesic.de

ESA Spark Funding in Deutschland

Die ESA unterstützt und beschleunigt den Technologietransfer von Raumfahrttechnologien in den Nicht-Raumfahrtbereich in der Initiative ESA-Spark Funding.

Anträge für Projekte mit einem Volumen von 80.000,-EUR und einer Förderquote von 75% können jederzeit eingereicht werden.

Der Termin für die kommende Evaluierungsrund ist der 13. Juni 2022.

Mehr Details lesen Sie Hier!

ASP präsentiert seine neue Webseite

Vor allem stellt ASP durch die neue Webseite seine neue Produktstruktur vor.

Die wurde dafür geschaffen, um Kunden in kürzest möglicher Zeit vollständige Spannungsversorgungen als Flughardware zur Verfügung zu stellen.

ASP ist der national führende Anbieter von Leistungselektronik für Raumfahrzeuge und Trägerraketen. Im Bodenseeraum – der deutschen Wiege der Raumfahrtindustrie – hat ASP die komplette Wertschöpfungskette für herausragende Spannungsversorgungslösungen unter einem Dach vereint.

 

Advanced Space Power Equipment GmbH

Ansprechpartner: Thomas Hintze, Head of Marketing
E-Mail: t.hintze@asp-equipment.de
Telefon: +49 (0) 7553 5909 233

FREYER Feinmechanik: Aus Tuningen ins All

Am Weihnachtstag 2021 blickt die Firma Freyer gespannt nach Kourou in Südamerika. Der Grund: Dort startet um 13.20 Uhr MEZ das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) zu seiner Reise in den Orbit. Ziel ist ein Punkt, der ungefähr 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. Der Nachfolger des bekannten Hubble-Teleskops soll von dort aus einerseits Aufschlüsse über die Entstehung des Universums liefern, andererseits Planetensysteme und ihre Eignung für Leben untersuchen.

Das neue Teleskop besteht neben Struktur- und Versorgungseinheiten im Wesentlichen aus einem optischen Spiegel mit 6,5 Metern Durchmesser sowie vier wissenschaftlichen Instrumenten. Und hier kommt der mittelständische Betrieb Freyer aus Tuningen ins Spiel. Für einen Spektrographen, der im Auftrag der NASA von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) konzipiert wurde, stellte die Firma Freyer maßgeblich Teile her. Die zahlreichen Komponenten dieses Instruments sind auf einer hochpräzisen Keramikplatte mit den Abmessungen von ungefähr 2 x 1,5 Meter befestigt. Diese Platte ist mit Hilfe tragender Frästeile von Freyer aus Titan und anderen, zum Teil schwierig zu bearbeitenden Legierungen, an der Struktur des Teleskops verschraubt. Da die kritische Phase eines Satelliten oder einer Rakete immer der Start ist, da durch die massive Beschleunigung zu diesem Zeitpunkt die höchsten Lasten auf die Struktur wirken, kommt der Befestigung eine erhebliche Bedeutung zu. Einerseits sollen diese tragenden Elemente sehr steif und präzise, andererseits aber auch leicht sein, da jedes Gramm, das ins All transportiert werden muss, viel Geld kostet. „Die Fertigung dieser Teile stellte eine erhebliche Herausforderung dar. Innerhalb kürzester Zeit mussten wir diese hochkomplexen Frästeile herstellen. Dies war mit einem enormen Aufwand und vielen Fertigungsschritten verbunden.“, so Martin Birkhold und Peter Glökler, die Geschäftsführer der dritten Generation des Familienbetriebs.

Geschäftsführer Peter Glökler und Martin Birkhold, FREYER (c) Erik Zerm

Geschäftsführer Peter Glökler und Martin Birkhold, FREYER, Foto © Erik Zerm

Doch nicht nur für die Anbindung der Keramikplatte an die Struktur, sondern auch für das wissenschaftliche Instrument selbst wurden diverse hochpräzise bewegliche Teile, Befestigungen, Stützen und Aufhängungen bei Freyer gefertigt. Darüber hinaus wurden komplexe Vorrichtungen hergestellt, die für die Montage des Spektrographen benötigt wurden. „Die Fertigung von Teilen für die Raumfahrt ist hochinteressant, spannend und freut uns, stellt uns aber auch jeden Tag vor neue Herausforderungen. Trotzdem möchten wir diese nicht missen. Gerade die immer neuen, schwierigen Aufgaben reizen uns und fordern unser Können und unsere Leistung heraus. Glücklicherweise konnten wir diesbezüglich schon viel Erfahrung sammeln. Außerdem haben wir exzellente Facharbeiter, mit denen wir solche Projekte stemmen können“, so die Geschäftsleitung von Freyer.

In der Tat blickt die Firma auf über 50 Jahre Erfahrung in der Raumfahrtbranche zurück. Der Firmengründer, Martin Freyer, hatte Kontakte zu Firmen aus der Luftfahrt. Als diese Ende der 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts begannen, Satelliten zu bauen, konnte er sein Wissen und seine Expertise mit einbringen. Durch die seither gesammelte Erfahrung, verbunden mit höchster Qualität und Präzision, durfte die Firma schon bei etlichen Raumfahrtmissionen mitarbeiten.

Interessant ist auch noch die zeitliche Schiene dieses nun abgeschlossenen Projekts. Schon 1996 wurde von den großen Raumfahrtagenturen der Bau eines neuen Teleskops beschlossen. Der Start von JWST hätte eigentlich schon 2011 erfolgen sollen, doch durch immer erneute Verzögerungen startet das Teleskop nun zehn Jahre später. Die Fertigung der entsprechenden Teile bei Freyer erfolgte zwischen 2005 und 2013. „Wir hoffen, dass der Start gelingt und dass die Erkenntnisse, die man sich von den durch das Teleskop erhobenen Daten verspricht, die Wissenschaft befördert“, so Glökler und Birkhold.

Freyer GmbH & Co. KG

Ansprechpartner:  Peter Glökler, Geschäftsführer
E-Mail: p.gloekler@freyer-feinmechanik.de
Telefon: +49 (7464) 98502-0

Weltpremiere: Deorbit-Turbosail „ADEO“ von HPS ausgewählt, um die Nachhaltigkeit der europäischen Konstellation zu sichern

Bis 2025 wird Europa über eine eigene Satellitenkonstellation verfügen, um souveräne Kapazitäten sowohl für kommerzielle als auch für institutionelle Kommunikationskanäle zu gewährleisten. Schnelles Internet, autonome Mobilität auf See, am Boden und in der Luft, automatischer Informationsaustausch zwischen technischen Einrichtungen, Unterstützung militärischer und humanitärer Aktionen und weitere Anwendungen für Behörden, Unternehmen und Bürger realisiert von einem Konsortium aus Reflex, Laser Spezialist Mynaric und Startdienstleister Isar Aerospace.

Auch die Europäische Kommission ist an einer solchen Konzentration von Innovationskräften sehr interessiert und hat das UN:IO-Konsortium für eine seiner beiden Studienausschreibungen ausgewählt, die sich an Unternehmen aus dem sogenannten „New Space“-Bereich richten und mit 1,4 Millionen Euro dotiert sind.

Für die EU hat ein sicheres, sehr schnelles und vor allem souveränes Kommunikationsnetz für Europa oberste Priorität. Darüber hinaus muss es Nachhaltigkeitskriterien für den „Green Deal“ der EU erfüllen – und hier kommt ADEO ins Spiel: Das ADEO-Subsystem ist ein skalierbares, entfaltbare Komponente, welches die im Low Earth Orbit (LEO) vorhandene Restatmosphäre der Erde nutzt, um Satelliten zwischen 1 und 1.500 kg nach ihrem Ende der Lebensdauer passiv verschwinden zu lassen.

Für das De-Orbit-Manöver wird eine große Oberfläche eingesetzt, die den Widerstandseffekt der Satellitenoberfläche deutlich vervielfacht. Dadurch wird die Widerstandskraft erhöht, was zu einem beschleunigten Abfall der Orbithöhe führt. Vorteilhaft an ADEO ist, dass es keine aktive Lenkung erfordert und zur passiven Lagestabilisierung ausgelegt werden kann, wodurch sie auch für nicht betriebsfähige, taumelnde Raumfahrzeuge anwendbar ist. Das passive ADEO-Subsystem benötigt weder zusätzlichen Antrieb noch Motor, was es im Vergleich zu aktiven Subsystemen leichter macht.

Nach jahrelanger Entwicklung, Tests und Schwerelosigkeits- und In-Orbit-Verifikationen feiert ADEO nun seine Weltpremiere als zentrales Element, das auf Engelsflügeln Nachhaltigkeit ins All bringt.

HPS GmbH

Ansprechpartner:  Dr. Ernst K. Pfeiffer, CEO
E-Mail: info@hps-gmbh.com
Telefon: +49 (89) 4520576-0